Gebet

Gebet zum Heiligen Geist: Veni Creator, Pfingstsequenz und Komm, Heiliger Geist

Komm, Heiliger Geist: die drei großen Gebete der Kirche zum Heiligen Geist lateinisch und in alten deutschen Fassungen, ihre Herkunft, die Pfingstnovene und die Ablässe nach der Sammlung von 1952.

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Vor der Predigt, vor der Firmung und an Pfingsten ruft die Kirche seit Jahrhunderten mit denselben Worten den Heiligen Geist an. Wer ein Gebet zum Heiligen Geist sucht, findet in der Überlieferung drei große Texte: das kurze „Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen“, den Hymnus Veni Creator Spiritus und die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus. Dieser Ratgeber gibt Ihnen alle drei lateinisch und in alten deutschen Fassungen, erklärt ihre Herkunft und nennt die Ablässe, mit denen die Kirche sie empfohlen hat.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Gebet zum Heiligen Geist ist die Anrufung der dritten göttlichen Person um Erleuchtung, Trost und Stärke. Die Kirche betet dazu vor allem drei Texte: Veni, Sancte Spiritus, reple, den Hymnus Veni Creator und die Pfingstsequenz.
  • Der Hymnus Veni Creator Spiritus ist seit dem 9. Jahrhundert bezeugt und stammt wahrscheinlich von Rabanus Maurus († 856).
  • Die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus entstand im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert; die Messe betet sie vom Pfingstsonntag bis zum folgenden Samstag täglich.
  • Für jedes der drei Gebete nennt die Ablasssammlung Preces et pia opera von 1952 einen Ablass von fünf Jahren (Nr. 282, 283 und 287).

Welches ist das bekannteste Gebet zum Heiligen Geist?

Als bekanntestes Gebet zum Heiligen Geist gilt das kurze „Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe“. Lateinisch lautet es Veni, Sancte Spiritus, reple tuorum corda fidelium. Es steht im Messbuch am Pfingstfest und wird mit Versikel und Oration gebetet.

Veni, Sancte Spiritus, reple tuorum corda fidelium et tui amoris in eis ignem accende.
V. Emitte Spiritum tuum et creabuntur;
R. Et renovabis faciem terrae.
Oremus. Deus, qui corda fidelium Sancti Spiritus illustratione docuisti: da nobis in eodem Spiritu recta sapere; et de eius semper consolatione gaudere. Per Christum Dominum nostrum. Amen.

Komm, heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe, der du die Völker aller Zungen in Einigkeit des Glaubens versammelt hast.
V. Sende uns deinen Geist, und es wird erschaffen werden.
R. Und du wirst das Angesicht der Erde erneuern.
Gebet. O Gott! der du die Herzen der Gläubigen durch die Erleuchtung des heiligen Geistes gelehret hast, gib, daß wir in demselben Geiste das, was recht ist, verstehen und seines Trostes uns allzeit erfreuen mögen; durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Latein: Preces et pia opera, Rom 1952, Nr. 287. Deutsch: Jesus, meine Liebe! Katholisches Gebetbuch, Regensburg 1875, S. 63 f. (Vor der Predigt).

Ein Regensburger Gebetbuch von 1875 überliefert die längere Form mit dem Satz „der du die Völker aller Zungen in Einigkeit des Glaubens versammelt hast“. Dieser Satz erinnert an das erste Pfingsten, als die Apostel „anfingen, in verschiedenen Sprachen zu reden“ (coeperunt loqui variis linguis, Apg 2, 4). Im Missale Romanum von 1962 steht die kurze Bitte im Alleluja der Pfingstmesse. Die Rubrik schreibt vor, dass man bei diesen Worten niederkniet: Hic genuflectitur. Der Versikel stammt aus Psalm 103, 30. Wer nur einen Satz beten kann, nimmt den ersten.

Wie lautet der Hymnus Veni Creator Spiritus?

Der Hymnus Veni Creator Spiritus hat sieben Strophen und beginnt „Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein“. Er ruft den Heiligen Geist als Tröster, Gabe Gottes und Finger der Rechten des Vaters an und bittet um Licht, Liebe, Frieden und den rechten Glauben an die Dreifaltigkeit.

Veni, Creator Spiritus,
Mentes tuorum visita,
Imple superna gratia
Quae Tu creasti pectora.

Qui diceris Paraclitus,
Altissimi donum Dei,
Fons vivus, ignis, caritas
Et spiritalis unctio.

Tu septiformis munere,
Digitus paternae dexterae,
Tu rite promissum Patris
Sermone ditans guttura.

Accende lumen sensibus,
Infunde amorem cordibus,
Infirma nostri corporis
Virtute firmans perpeti.

Hostem repellas longius,
Pacemque dones protinus;
Ductore sic te praevio
Vitemus omne noxium.

Per te sciamus da Patrem,
Noscamus atque Filium,
Teque utriusque Spiritum
Credamus omni tempore.

Deo Patri sit gloria
Et Filio qui a mortuis
Surrexit, ac Paraclito
In saeculorum saecula. Amen.

Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
Sieh, unsre Herzen harren dein!
Du schufest sie; erfüll' sie auch
Mit deiner Himmelsgnade Hauch.

Der du der Tröster wirst genannt,
Vom höchsten Gott herabgesandt,
Du Lebensbrunn und Liebesgluth,
Der Seele Salbung, Kraft und Muth!

Du siebenfaches Gnaden-Pfand,
Du Finger an des Vaters Hand,
Verheißener, der du das Wort
Der Wahrheit lehrest fort und fort.

Mach' uns're Seelen hell und rein,
Gieß Liebe unsern Herzen ein,
Nimm unser schwaches Fleisch und Blut
Allzeit in deine starke Hut!

Halt ab des Feindes Macht und List,
Gib Frieden uns zu jeder Frist,
Damit wir so, von dir geführt,
Vom Bösen bleiben unberührt.

Mach mehr und mehr durch deinen Mund
Den Vater und den Sohn uns kund,
O, hilf, daß dich, der Beiden Geist,
Stets unser Thun und Lassen preist!

Latein: Preces et pia opera, Rom 1952, Nr. 283. Deutsch: Laudate, Andachtsbuch für das Bistum Augsburg, 16. Auflage, Augsburg 1872, S. 321 f.

Die deutsche Fassung aus dem Augsburger Andachtsbuch ist ein Lied in sechs Strophen und lässt die lateinische Schlussstrophe, das Lob der Dreifaltigkeit, weg. Wer den Hymnus vollständig beten will, schließt deshalb mit der lateinischen Strophe Deo Patri sit gloria. Nach dem Hymnus folgen der Versikel Emitte Spiritum tuum und die Oration Deus, qui corda fidelium, dieselben wie beim kurzen Gebet „Komm, Heiliger Geist“ (Preces 1952, Nr. 283).

Was ist die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus?

Die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus ist ein gereimtes Gebet aus zehn kurzen Strophen, das in der Messe vor dem Evangelium steht. Das Messbuch von 1962 lässt sie am Pfingstsonntag und jeden Tag bis zum folgenden Samstag beten. Mittelalterliche Schriftsteller nannten sie die Goldene Sequenz.

Veni, Sancte Spiritus, et emitte caelitus lucis tuae radium.
Veni, pater pauperum, veni, dator munerum, veni, lumen cordium.
Consolator optime, dulcis hospes animae, dulce refrigerium.
In labore requies, in aestu temperies, in fletu solacium.
O lux beatissima, reple cordis intima tuorum fidelium.
Sine tuo numine, nihil est in homine, nihil est innoxium.
Lava quod est sordidum, riga quod est aridum, sana quod est saucium.
Flecte quod est rigidum, fove quod est frigidum, rege quod est devium.
Da tuis fidelibus, in te confidentibus, sacrum septenarium.
Da virtutis meritum, da salutis exitum, da perenne gaudium. Amen. Alleluia.

Komm' herab, o heil'ger Geist! Deines Lichtes Strahl, den hellen, sende aus des Himmels Höh'n: Komm', der Armenvater heißt, komm', die Gaben zu bestellen; laß Dein Licht den Herzen seh'n.

Liebster Tröster, süß, als Gast, in den Seelen Du einkehrest, spendend süße Labekost; in den Mühen heiter Rast, Du die heiße Glut abwehrest; Weinenden willkommner Trost.

O allselig, fröhlich Licht, Deiner Gläubigen Herzens-Kammer, fülle gnadenvoll Du aus; wo Dein göttlich Weh'n gebricht, bleibt dem Menschen nur der Jammer, nur der Sünde düstrer Graus.

Wasche, was befleckt ist, rein; was verdorrt ist, befeuchte; heile, was da wund und siech; beuge, was erstarrt ist, ein; was vereiset ist, erweiche; leite, was vom Pfade wich.

Spende in der Gläubigen Kreis, die so ganz auf Dich vertrauen, heil'ger Gaben Siebenzahl; gib der Tugend ihren Preis, laß das End' zum Heil uns schauen, ew'ge Freude gib zumal. Amen. Alleluja!

Latein: Missale Romanum 1962, Dominica Pentecostes, Sequentia. Deutsch: Das katholische Kirchenjahr, Bd. 3, Regensburg 1860, S. 43 f.

Die alte deutsche Übertragung fasst je zwei lateinische Strophen zu einer zusammen. Die neunte Strophe bittet um das sacrum septenarium, die „heilige Siebenzahl“ der Gaben. Gemeint sind die sieben Gaben, die Isaias dem Messias zuschreibt: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Furcht des Herrn (Is 11, 2 f.).

Woher stammen Veni Creator und Pfingstsequenz?

Der Hymnus Veni Creator ist seit dem 9. Jahrhundert bezeugt und wird mit guten Gründen dem Abt Rabanus Maurus von Fulda zugeschrieben. Die Pfingstsequenz entstand im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert; als Verfasser gelten Papst Innozenz III. oder der Erzbischof Stephan Langton von Canterbury.

Die Catholic Encyclopedia von 1912 führt den Veni Creator mit dem Hymnologen Frere als „the most famous of hymns“ an, den berühmtesten aller Hymnen. Das Brevier betet ihn zur Vesper und zur Terz an Pfingsten und in der Oktav. Die Kirche singt ihn außerdem bei Papstwahlen, Bischofsweihen, Priesterweihen, Kirchweihen und Synoden. Die heutige Brevierfassung ist eine Überarbeitung unter Papst Urban VIII. Ein Dekret der Ritenkongregation, nach der Catholic Encyclopedia vom 20. Juni 1899, bestimmte, dass immer die österliche Schlussstrophe Deo Patri sit gloria, et Filio qui a mortuis surrexit zu nehmen ist.

Für die Sequenz berichtet der Sankt Galler Mönch Ekkehard um 1220, Papst Innozenz III. habe sie verfasst. Ein Schreiber um 1210, nach Kardinal Pitra wohl ein englischer Zisterzienser, nennt Stephan Langton. Das erneuerte Messbuch von 1570 wies sie endgültig dem Pfingstsonntag und seiner Oktav zu.

„Quanam vero ratione sit exorandus, perapte docet Ecclesia, quae supplex eum compellat et obtestatur suavissimis quibusque nominibus.“ In eigener Übersetzung: Wie er anzurufen ist, lehrt die Kirche sehr treffend, die ihn flehentlich mit den lieblichsten Namen anruft und beschwört.

Leo XIII., Enzyklika Divinum illud munus, 9. Mai 1897; danach zitiert der Papst die Pfingstsequenz

Wann betet man zum Heiligen Geist?

Zum Heiligen Geist betet man vor allem vor Pfingsten, vor der Firmung, vor der Predigt, vor dem Lernen und vor wichtigen Entscheidungen. Leo XIII. ordnete 1897 für jedes Jahr eine Novene vor Pfingsten an, also neun Tage des Gebets in allen Pfarrkirchen.

Ein Regensburger Gebetbuch von 1875 stellt das „Komm, Heiliger Geist“ als Gebet „vor der Predigt“ auf. Für Beratungen kennt die Ablasssammlung von 1952 das Gebet Adsumus, Domine Sancte Spiritus, ein Gebet, in eigener Übersetzung, „vor einer Sitzung, in der gemeinsame Angelegenheiten zu beraten sind“ (Nr. 682). Wer um die sieben Gaben bitten will, kann siebenmal das Ehre sei dem Vater beten; auch dafür nennt die Sammlung einen Ablass (Nr. 285).

Die Pfingstnovene geht auf die Enzyklika Divinum illud munus vom 9. Mai 1897 zurück. Leo XIII. bestimmte, dass sie „in diesem und in jedem folgenden Jahr“ vor Pfingsten in allen Pfarrkirchen der katholischen Kirche stattfinden solle. Die Ablasssammlung von 1952 nennt sie ein neuntägiges Gebet „unmittelbar vor dem Pfingstfest“ (Nr. 284). Für Firmlinge ist sie eine gute Vorbereitung: Der Kranz zum Heiligen Geist (Corona Spiritus Sancti) in derselben Sammlung erinnert an die siebenfältige Gabe des Heiligen Geistes, die dem Christen, in eigener Übersetzung, „in der Firmung gegeben“ ist (Nr. 286).

Hilft das Gebet zum Heiligen Geist vor Prüfungen und Entscheidungen?

Ein Gebet zum Heiligen Geist ist keine Garantie für eine bestandene Prüfung, aber eine Bitte um das, was der Mensch für jede Entscheidung braucht. Die Oration der Kirche bittet darum, „in demselben Geiste das, was recht ist“, zu verstehen. Gott erhört diese Bitte nach seinem Willen.

Leo XIII. schreibt in Divinum illud munus, man solle den Heiligen Geist anrufen, denn niemand könne seinen Schutz und seine Hilfe entbehren; wer ratlos, schwach, von Kummer bedrückt oder zur Sünde geneigt sei, solle zu ihm fliehen. Dass solches Gebet nicht ins Leere geht, begründet der Papst mit dem Römerbrief: Ipse Spiritus postulat pro nobis gemitibus inenarrabilibus, „der Geist selbst bittet für uns mit unaussprechlichen Seufzern“ (Röm 8, 26, eigene Übersetzung).

Der Heilige Geist ersetzt das Lernen nicht. Er schenkt Licht und Ruhe, damit der Mensch das Gelernte recht gebraucht. Unser Herr hat ihn als Lehrer verheißen: Paraclitus autem Spiritus Sanctus … ille vos docebit omnia, „Der Tröster aber, der Heilige Geist, … wird euch alles lehren“ (Joh 14, 26).

Welche Ablässe sind mit den Gebeten zum Heiligen Geist verbunden?

Mit den drei großen Gebeten zum Heiligen Geist ist nach der Sammlung Preces et pia opera von 1952 je ein Ablass von fünf Jahren verbunden. Wer eines davon einen Monat lang täglich betet, kann unter den üblichen Bedingungen einen vollkommenen Ablass gewinnen.

Preces 1952 Gebet Ablass
Nr. 282 Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus fünf Jahre; vollkommen bei täglichem Gebet einen Monat lang
Nr. 283 Hymnus Veni Creator mit Versikel und Oration fünf Jahre; vollkommen bei täglichem Gebet einen Monat lang
Nr. 287 Veni, Sancte Spiritus, reple mit Oration fünf Jahre; vollkommen bei täglichem Gebet einen Monat lang
Nr. 284 Novene vor Pfingsten zehn Jahre je Tag bei öffentlicher Feier, vollkommen bei Teilnahme an wenigstens fünf Tagen mit Beichte, Kommunion und Gebet nach Meinung des Papstes; privat sieben Jahre je Tag, vollkommen nach Abschluss

Die üblichen Bedingungen sind nach den Vorbemerkungen der Sammlung die heilige Beichte, die heilige Kommunion, der Besuch einer Kirche oder eines öffentlichen Oratoriums und ein Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters. Wer einen Ablass gewinnen will, muss nach dem Kirchenrecht von 1917 getauft und nicht exkommuniziert sein, wenigstens am Ende des vorgeschriebenen Werkes im Stand der Gnade stehen, wenigstens die allgemeine Absicht haben, ihn zu gewinnen, und das Werk zur rechten Zeit und in rechter Weise verrichten (CIC 1917, can. 925).

Ist ein bestimmtes Gebet vorgeschrieben, gilt der Ablass in jeder Sprache nur, wenn die Übersetzung kirchlich als treu bestätigt ist; durch jeden Zusatz und jede Auslassung geht er verloren (can. 934 § 2). Die alten deutschen Liedfassungen in diesem Ratgeber sind freie Nachdichtungen. Wer den Ablass gewinnen will, betet die Texte lateinisch.

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Häufige Fragen zum Gebet zum Heiligen Geist

Was sind die sieben Gaben des Heiligen Geistes?

Die sieben Gaben des Heiligen Geistes sind nach Isaias 11, 2 f. Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Furcht des Herrn. Lateinisch heißen sie sapientia, intellectus, consilium, fortitudo, scientia, pietas, timor Domini. Der Hymnus nennt den Heiligen Geist darum septiformis munere, „siebenfältig an Gaben“.

Kann man das Gebet zum Heiligen Geist auch auf Latein beten?

Das Gebet zum Heiligen Geist auf Latein ist die Fassung, in der die Kirche es singt. Der erste Satz Veni, Sancte Spiritus, reple tuorum corda fidelium ist kurz genug, um ihn auswendig zu lernen. Weitere Grundgebete im Wortlaut finden Sie in unserer Anleitung zum Rosenkranz mit allen Gebeten.

Wann ist Pfingsten?

Pfingsten ist ein bewegliches Fest und fällt auf den siebten Sonntag nach dem Ostersonntag; die Apostelgeschichte beginnt den Bericht mit cum complerentur dies Pentecostes, „als die Tage der Pfingsten erfüllt waren“ (Apg 2, 1, eigene Übersetzung). Mit dem Pfingstsonntag beginnt die Oktav; die Sequenz Veni Sancte Spiritus wird nach dem Messbuch von 1962 bis zum folgenden Samstag täglich gebetet.

Quellen
  1. Preces et pia opera indulgentiis ditata et opportune recognita, editio altera, Rom: Typis Polyglottis Vaticanis 1952, Nr. 282 bis 287 und Nr. 682. archive.org
  2. Missale Romanum, Ausgabe 1962, Dominica Pentecostes (Alleluja, Sequentia, Evangelium). archive.org
  3. Jesus, meine Liebe! Katholisches Gebetbuch von einem katholischen Priester (nach dem Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek Joseph Mohr), Regensburg: Coppenrath 1875, S. 63 f. archive.org
  4. Laudate. Katholisches Andachtsbuch zum Gebrauche bei dem öffentlichen Gottesdienste im Bisthum Augsburg, 16. Auflage, Augsburg 1872, S. 321 f. archive.org
  5. Das katholische Kirchenjahr, Bd. 3: Pfingstfestkreis, Regensburg 1860, S. 43 f. archive.org
  6. Leo XIII.: Enzyklika Divinum illud munus, 9. Mai 1897. vatican.va
  7. Codex Iuris Canonici von 1917, can. 925 und 934. codex-iuris-canonici.de
  8. Biblia Sacra Vulgatae Editionis (Clementina), Is 11, 2 f.; Joh 14, 26; Apg 2, 4; Röm 8, 26. drbo.org
  9. Hugh Henry: Veni Creator Spiritus; Veni Sancte Spiritus. The Catholic Encyclopedia, Bd. 15, New York 1912. newadvent.org (Veni Creator), newadvent.org (Sequenz)

Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026.

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