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Kreuzzüge: Geschichte und Hintergründe von Clermont bis Akkon

Von Clermont 1095 bis Akkon 1291: was die Kreuzzüge waren, was die Päpste von den Kreuzfahrern verlangten und welche verbreiteten Bilder die Quellen nicht stützen.

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Am 27. November 1095 sprach der selige Papst Urban II. auf freiem Feld vor Clermont in der Auvergne zu einer Menge, die in keine Kirche gepasst hätte. Was er dort antstieß, nennen wir heute die Kreuzzüge: fast zwei Jahrhunderte bewaffneter Pilgerfahrten in das Heilige Land, von der Einnahme Jerusalems 1099 bis zum Fall von Akkon 1291. Kaum ein Kapitel der Kirchengeschichte wird so oft verkürzt erzählt. Dieser Ratgeber hält sich an die Quellen: an die Augenzeugen von Clermont, an die Beschlüsse der Päpste und an die Daten.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Kreuzzüge waren Kriegszüge, die Christen des Abendlandes nach einem feierlichen Gelübde unternahmen, um die heiligen Stätten in Jerusalem zu befreien und den Christen des Ostens beizustehen.
  • Den Anstoß gab Papst Urban II. am 27. November 1095 in Clermont. Jerusalem wurde am 15. Juli 1099 eingenommen, Akkon als letzte große Stadt der Kreuzfahrer fiel 1291.
  • Wer das Kreuz nahm, nähte es als Stoffkreuz auf sein Gewand. Daher kommt der Name.
  • Das Konzil von Clermont rechnete die Fahrt nur dem als Buße an, der „allein aus Frömmigkeit, nicht um Ehre oder Geld zu erlangen“ nach Jerusalem zog.

Was waren die Kreuzzüge?

Die Kreuzzüge waren Kriegszüge des 11. bis 13. Jahrhunderts, die Christen aus dem Abendland nach einem feierlichen Gelübde unternahmen, um Jerusalem und die heiligen Stätten zu befreien und den bedrängten Christen des Ostens zu helfen. Ihren Namen haben sie vom Stoffkreuz, das die Teilnehmer auf dem Gewand trugen.

Die Chronisten nennen das Unternehmen einen Weg oder eine Pilgerfahrt: via Sancti Sepulchri, den Weg zum Heiligen Grab, oder sancta peregrinatio, die heilige Pilgerfahrt. Für die Teilnahme selbst sprach man vom Kreuz, lateinisch crux, altfranzösisch croisement. Gepilgert wurde nach Jerusalem schon lange vorher. Ein Reisebericht aus Bordeaux ist auf das Jahr 333 datiert, und 1065 zogen nach der Chronik Lamperts von Hersfeld über 12.000 Deutsche unter Bischof Günther von Bamberg ins Heilige Land.

Dann änderte sich die Lage. 1009 ließ der Kalif Hakim die Grabeskirche zerstören. 1070 nahmen die Seldschuken Jerusalem ein, 1071 schlugen sie das byzantinische Heer bei Mantzikert. Bis 1092 war nach der Catholic Encyclopedia keiner der großen Metropolitansitze Asiens mehr in christlicher Hand.

Warum rief Papst Urban II. 1095 zum Kreuzzug auf?

Papst Urban II. rief 1095 zum Kreuzzug auf, weil die Seldschuken große Teile des Byzantinischen Reiches erobert hatten, die Christen im Osten bedrängt wurden und der Weg der Pilger zum Heiligen Grab unsicher geworden war. Die Fahrt sollte den Kirchen des Ostens helfen und Jerusalem befreien.

Das Konzil von Clermont tagte vom 18. bis 28. November 1095. Am 27. November sprach der Papst unter freiem Himmel. Fulcher von Chartres, der später selbst mitzog, gibt die Rede so wieder: Die Brüder im Osten bräuchten dringend Hilfe, die Türken seien bis an den Arm des heiligen Georg vorgedrungen, wie man die Meerenge bei Konstantinopel nannte, und hätten die Christen dort in sieben Schlachten besiegt. Wer bisher gegen die eigenen Brüder gekämpft habe, solle nun den Christen des Ostens beistehen.

Im Dezember 1095 schrieb Urban an die Gläubigen in Flandern, er habe die Fürsten Galliens aufgerufen, „die Kirchen des Ostens zu befreien“. Zum Anführer an seiner Stelle bestimmte er Bischof Adhémar von Le Puy.

„Praesentibus dico, absentibus mando, Christus autem imperat.“ Den Anwesenden sage ich es, den Abwesenden trage ich es auf, Christus aber befiehlt es.

Urban II. in Clermont nach Fulcher von Chartres, Historia Hierosolymitana I, 3

Was bedeutet „Deus vult“?

„Deus vult“ ist Latein und heißt „Gott will es“. Mit diesem Ruf antwortete nach dem Bericht Roberts des Mönchs die Menge in Clermont auf die Rede Papst Urbans II., der ihn daraufhin zum Kampfruf der Kreuzfahrer bestimmte.

Robert schreibt, der Papst habe in dem einstimmigen Ruf das Wort des Herrn erfüllt gesehen: Wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen. „Sit ergo vobis vox ista in rebus bellicis militare signum“, dieser Ruf solle im Krieg ihr Kampfruf sein. Nach dem Chronisten Petrus Tudebodus erfuhr Bohemund 1096 bei der Belagerung von Amalfi, dass die durchziehenden Kreuzfahrer wie aus einem Mund „Deus hoc vult“ riefen, „Gott will das“. Eine Handschrift schreibt „Deus lo vult“. Die Rosenkränze unserer Deus-vult-Serie tragen den Ruf auf dem Mittelstück, im Gebet verstanden als Hingabe an den Willen Gottes.

Mittelstück in Schildform mit der Inschrift Deus Vult, daneben Schildperlen mit Jerusalemer Kreuz und olivgrünes Paracord
Mittelstück „Deus vult“ und Vaterunser-Perlen mit dem Jerusalemer Kreuz am Militia-Rosenkranz aus unserer Werkstatt.

Wie viele Kreuzzüge gab es?

Gezählt werden üblicherweise acht Kreuzzüge: sieben in das Heilige Land zwischen 1096 und 1254 und ein achter, den König Ludwig IX. 1270 nach Tunis führte. Die Einteilung lässt viele kleinere Fahrten aus. Kreuzzüge gab es noch bis ins 17. Jahrhundert.

Zug Wer zog Ausgang
Erster
1096–1099
Gottfried von Bouillon, Raimund von Toulouse, Bohemund, Bischof Adhémar Einnahme Jerusalems am 15. Juli 1099
Zweiter
1147–1148
Konrad III., Ludwig VII., gepredigt vom heiligen Bernhard von Clairvaux Belagerung von Damaskus im Juli 1148 abgebrochen
Dritter
1189–1192
Friedrich Barbarossa, Philipp II. August, Richard Löwenherz Akkon 1191 zurückgewonnen, Jerusalem nicht
Vierter
1202–1204
Bonifaz von Montferrat, die Flotte Venedigs Konstantinopel am 12. April 1204 erobert und geplündert
Fünfter
1217–1221
Andreas II. von Ungarn, Johann von Brienne Damiette 1219 erobert, 1221 wieder aufgegeben
Sechster
1228–1229
Kaiser Friedrich II. Vertrag von Jaffa: Jerusalem, Bethlehem und Nazareth zurück
Siebter
1248–1254
der heilige Ludwig IX., König von Frankreich Damiette 1249 erobert, der König am 5. April 1250 gefangen
Achter
1270
König Ludwig IX. Tod des Königs vor Tunis am 25. August 1270

Anlass des zweiten Zuges war der Fall von Edessa am 25. Dezember 1144, Anlass des dritten die Niederlage am See Tiberias am 4. Juli 1187 und der Verlust Jerusalems im selben Jahr. Die Catholic Encyclopedia nennt die übliche Zählung ausdrücklich willkürlich, weil sie viele Unternehmungen übergeht, darunter die Züge des 14. und 15. Jahrhunderts. Die Jahre in der Tabelle nennen Aufbruch und Ende der Heerfahrten; die Übersicht der Catholic Encyclopedia zieht teils andere Grenzen, etwa 1095 bis 1101 für den ersten Zug.

Was waren die Ritterorden der Kreuzzüge?

Die Ritterorden waren geistliche Gemeinschaften von Rittern, die die drei Ordensgelübde ablegten und zugleich den Schutz der Pilger und die Verteidigung des Heiligen Landes übernahmen. Die drei großen Ritterorden der Kreuzzüge waren die Templer, die Johanniter und der Deutsche Orden.

Die Templer begannen 1118 mit Hugo von Payns und acht Gefährten, die vor dem Patriarchen von Jerusalem gelobten, die Pilgerwege zu schützen. Das Konzil von Troyes gab ihnen 1128 eine Regel und den weißen Mantel, das rote Kreuz kam nach Wilhelm von Tyrus unter Papst Eugen III. hinzu. Die Johanniter gehen auf das Pilgerspital eines Gerhard in Jerusalem zurück, das Papst Paschalis II. 1113 bestätigte. Sie trugen den schwarzen Mantel mit weißem Kreuz. Der Deutsche Orden entstand 1190 als Feldspital von Pilgern aus Bremen und Lübeck vor Akkon, Innozenz III. gab ihm 1205 den weißen Mantel mit schwarzem Kreuz.

Die Templer wurden am 22. März 1312 durch päpstliches Dekret aufgehoben, nicht verurteilt. Einen Tempelritter mit dem Psalmvers Non nobis, Domine, non nobis (Ps 113, 9 nach der Vulgata) zeigt unser Kreuzritter-Wandbild.

Welche Vorurteile über die Kreuzzüge stimmen nicht?

Mehrere verbreitete Bilder von den Kreuzzügen halten den Quellen nicht stand: Die Kirche verlangte Frömmigkeit statt Beutegier, die Plünderung Konstantinopels 1204 geschah gegen den Willen des Papstes, und der Aufruf ging von Urban II. aus, nicht von Peter dem Einsiedler. Die Gräuel verschweigen die Quellen trotzdem nicht.

Stichwort Verbreitetes Bild und was die Quellen sagen
Beute „Die Kreuzfahrer wollten reich werden.“ Kanon 2 von Clermont rechnet die Fahrt nur dem als Buße an, der sie „allein aus Frömmigkeit“ antritt. Gottfried von Bouillon verkaufte oder verpfändete viele seiner Güter, um die Fahrt zu bezahlen.
Anstoß „Peter der Einsiedler hat den Kreuzzug ausgelöst.“ Augenzeugen erwähnen seine Predigt, schreiben ihm aber nicht die Hauptrolle zu. Die Idee geht auf Urban II. zurück.
1204 „Der Papst wollte Konstantinopel erobern.“ Innozenz III. hatte die Kreuzfahrer nach Palästina gewiesen und tadelte seinen Legaten nach der Plünderung scharf.
Ende „Mit Akkon 1291 war alles vorbei.“ Kreuzzüge gab es nach der Catholic Encyclopedia bis ins 17. Jahrhundert, darunter den von Lepanto 1571.

Über die Plünderung von 1204 schrieb Innozenz III. seinem Legaten, die Schwerter, die sie gegen die Heiden hätten führen sollen, troffen nun von Christenblut. Venedig erhielt die Hälfte der Beute, und auch Kleriker und Ritter raubten Reliquien aus den Kirchen.

Ehrlich bleiben heißt auch, die dunklen Seiten zu nennen. Ungeordnete Haufen, die 1096 vor dem eigentlichen Heer aufbrachen, plünderten auf ihrem Weg und ermordeten in deutschen Städten Juden. In Mainz hatten sich die Juden in den Palast des Erzbischofs geflüchtet. Bei der Einnahme Jerusalems 1099 töteten die Kreuzfahrer die Bewohner ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht. Zur Geschichte der Kreuzzüge gehört beides: die fromme Absicht, die die Kirche verlangte, und das Versagen vieler, die das Kreuz trugen.

Wie endeten die Kreuzzüge?

Die Kreuzzüge in das Heilige Land endeten 1291, als Akkon, die letzte große Stadt der Kreuzfahrer, nach wochenlanger Belagerung fiel. Die Idee des Kreuzzugs lebte weiter: Die Catholic Encyclopedia zählt noch die Seeschlacht von Lepanto 1571 und Züge gegen die Osmanen bis ins 17. Jahrhundert dazu.

Die Belagerung Akkons begann am 5. April 1291. Etwa 25.000 Verteidiger hielten die Mauern ohne gemeinsamen Befehlshaber, die Festung der Templer hielt noch zehn Tage länger als die Stadt.

Am 7. Oktober 1571 siegte die Flotte des Papstes, Spaniens, Venedigs und Genuas unter Don Juan de Austria bei Lepanto. Am selben Tag zogen in Rom die Rosenkranzbruderschaften in Prozessionen durch die Stadt. Der heilige Papst Pius V. ordnete daraufhin ein Gedächtnis des Rosenkranzes an. Der Kalender von 1962 feiert am 7. Oktober das Fest der allerseligsten Jungfrau Maria vom Rosenkranz. Wer den Rosenkranz in der überlieferten Form beten möchte, findet alle Gebete in unserem Gebetsbegleiter zum Rosenkranz.

Aus der Werkstatt

Für unsere Deus-vult-Serie knüpfen wir vier Rosenkränze von Hand aus 550er Paracord, 4 mm stark. Die Vaterunser-Perlen sind 10 mm große Metallperlen in Schildform mit dem Jerusalemer Kreuz, das Mittelstück trägt vorne „Deus vult“ und hinten das Jerusalemer Kreuz. Das 8 cm große Kruzifix zeigt auf der Rückseite den Psalmvers Non nobis, Domine.

Mittelstück, Kreuz und Vaterunser-Perlen haben wir selbst entworfen, sie werden eigens für unsere Rosenkränze gefertigt. Die Ave-Perlen sind je nach Modell aus Edelstahl, Metall oder schwarzem Achat, mit Kreuz misst jeder Rosenkranz etwa 54 cm.

Deus-vult-Cruciata-Rosenkranz aus schwarzem Paracord mit Metallperlen, Schildperlen und Kruzifix Im Artikel erwähnt Deus Vult Cruciata-Rosenkranz Handgeknüpft aus schwarzem 550er Paracord, mit 10-mm-Metallperlen, Vaterunser-Perlen in Schildform mit Jerusalemer Kreuz und dem Mittelstück „Deus vult“. Zum Rosenkranz

Häufige Fragen zu den Kreuzzügen

Wann war der erste Kreuzzug?

Der erste Kreuzzug begann 1096, nachdem Urban II. im November 1095 in Clermont dazu aufgerufen hatte. Die Heere sammelten sich 1097 in Konstantinopel, eroberten 1098 Antiochia und nahmen am 15. Juli 1099 Jerusalem ein.

Wer war Gottfried von Bouillon?

Gottfried von Bouillon war Herzog von Niederlothringen und einer der Anführer des ersten Kreuzzugs. Nach den Chroniken wollte er in Jerusalem keine Krone tragen, wo der Heiland die Dornenkrone getragen hatte, und begnügte sich mit dem Titel eines Vogts des Heiligen Grabes. Er starb am 18. Juli 1100. Für junge Leser gibt es seine Geschichte als Kinderbuch über Gottfried von Bouillon.

Was war der Kinderkreuzzug?

Der Kinderkreuzzug von 1212 war ein Aufbruch Tausender Kinder und Jugendlicher, angeführt von einem Hirtenjungen aus Vendôme und einem Jungen aus Köln. Der Zug kam bis Brindisi. Einen Teil der Kinder verkauften Händler in Brindisi als Sklaven, fast alle übrigen starben an Hunger und Erschöpfung.

Was ist der Unterschied zwischen Kreuzzug und Pilgerfahrt?

Der Kreuzzug war eine bewaffnete Pilgerfahrt. Wie der Pilger legte der Kreuzfahrer ein Gelübde ab und zog zu den heiligen Stätten, aber er zog als Soldat. Die Kirche nahm ihn, seine Familie und seinen Besitz für die Dauer der Fahrt unter ihren Schutz.

Quellen
  1. Fulcher von Chartres: Historia Hierosolymitana, Buch I, Kap. 1 bis 9. In: Recueil des historiens des croisades, Historiens occidentaux, Bd. 3, Paris 1866, S. 319 bis 332. archive.org
  2. Robert der Mönch: Historia Iherosolimitana, Buch I, Kap. 1 bis 5, ebenda S. 727 bis 732. Petrus Tudebodus: Historia de Hierosolymitano itinere, Buch I, ebenda S. 9 bis 15.
  3. Urban II.: Rede in Clermont in fünf Fassungen und Brief an die Flamen vom Dezember 1095, übersetzt von D. C. Munro (1895) und A. C. Krey (1921). Internet Medieval Sourcebook
  4. Konzil von Clermont 1095, Kanon 2, lateinisch nach Gibbon, Decline and Fall, Kap. 58, Anm. 28, englisch nach D. C. Munro (1895). Internet Medieval Sourcebook
  5. Eugen III.: Kreuzzugsbulle Quantum praedecessores, gegeben zu Vetralla an den Kalenden des Dezember, übersetzt von E. F. Henderson (1910). Internet Medieval Sourcebook
  6. Innozenz III.: Brief an seinen Legaten, den Kardinalpriester von San Marcello (Patrologia Latina 215). Salomo bar Simson: Bericht über Mainz im Mai 1096, übersetzt von Jacob Marcus (1938). Internet Medieval Sourcebook
  7. Wilhelm von Tyrus: Historia rerum in partibus transmarinis gestarum XII, 7 (Gründung der Templer).
  8. The Catholic Encyclopedia, New York 1907 bis 1912: Artikel Crusades (L. Bréhier, 1908), Urban II, Templars, Hospitallers, Teutonic Order, Godfrey of Bouillon, Lepanto, Feast of the Holy Rosary. newadvent.org
  9. Missale Romanum 1962, Kalender und Proprium zum 7. Oktober.

Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026.

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Wir knüpfen Rosenkränze von Hand in unserer Werkstatt in Deutschland und schreiben im Ratgeber über Gebete, Devotionalien und den überlieferten katholischen Glauben.

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