Schmerzhafter Rosenkranz: Text und Betrachtung aller fünf Gesätze
Vom Ölberg bis Golgatha: der schmerzhafte Rosenkranz im vollen Wortlaut, mit der Einfügung nach „Jesus“, der Bibelstelle zu jedem Gesätz und seinem Platz in der Fasten- und Passionszeit.
Fünf Stationen liegen zwischen dem Garten am Ölberg und dem Hügel Golgatha, und der schmerzhafte Rosenkranz geht sie alle mit. Wer ihn betet, bleibt bei jedem Gesätz, einem Zehner aus einem Vater unser und zehn Ave Maria, eine Weile bei einem Abschnitt der Passion unseres Herrn Jesus Christus: beim Blutschweiß, bei den Geißelhieben, bei der Dornenkrone, beim Kreuzweg und beim Tod am Kreuz. Hier finden Sie den vollständigen Text aller fünf Gesätze mit der Einfügung nach „Jesus“, die Schriftstelle in der Übersetzung von Joseph Franz Allioli und einen Gedanken zur Betrachtung, dazu den Platz dieser Reihe in der Fasten- und Passionszeit nach dem Kalender von 1962.
- Der schmerzhafte Rosenkranz ist die zweite der drei Reihen des überlieferten Rosenkranzes: fünf Gesätze über das Leiden des Herrn, von der Todesangst am Ölberg bis zur Kreuzigung.
- Nach der überlieferten Ordnung betet man ihn am Dienstag und am Freitag, dem Wochentag der Kreuzigung.
- In jedes Ave Maria wird nach „Jesus“ ein Satz zum jeweiligen Geheimnis eingefügt, etwa „der für uns mit Dornen gekrönt worden ist“.
- Im Kalender von 1962 gehört die Reihe besonders in die Fastenzeit ab Aschermittwoch und in die Passionszeit, die mit dem ersten Passionssonntag zwei Wochen vor Ostern beginnt.
Was ist der schmerzhafte Rosenkranz?
Schmerzhafter Rosenkranz heißt die Reihe von fünf Gesätzen, in denen man das Leiden unseres Herrn betrachtet: die Todesangst am Ölberg, die Geißelung, die Dornenkrönung, die Kreuztragung und die Kreuzigung. Er ist die mittlere der drei Reihen mit zusammen fünfzehn Geheimnissen.
Jedes Gesätz hat ein Vater unser auf der großen Perle und zehn Ave Maria auf den kleinen. Nach dem Namen „Jesus“ fügen Sie in jedes Ave einen kurzen Satz ein, der dieses Leiden benennt. Die Einfügungen folgen dem Gebetsbegleiter zum Rosenkranz, dem Hausstandard unseres Ratgebers.
| Nr. | Geheimnis und Einfügung nach „Jesus“ | Schriftstelle |
|---|---|---|
| I |
Die Todesangst am Ölberg der für uns Blut geschwitzt hat |
Lk 22, 39–46 |
| II |
Die Geißelung der für uns gegeißelt worden ist |
Joh 19, 1 |
| III |
Die Dornenkrönung der für uns mit Dornen gekrönt worden ist |
Joh 19, 2–5 |
| IV |
Die Kreuztragung der für uns das schwere Kreuz getragen hat |
Joh 19, 16–17 |
| V |
Die Kreuzigung der für uns gekreuzigt worden ist |
Joh 19, 18–30 |
Papst Leo XIII. empfahl diese Reihe 1893 gegen die verbreitete Scheu vor Leid und Mühsal; schon Kinder sollten lernen, sie zu betrachten. In seinem Rundschreiben über den Rosenkranz fasst er das Leiden des Herrn in wenigen Sätzen zusammen:
„Wir sehen ihn von Traurigkeit niedergedrückt, so sehr, dass ihm das Blut wie Schweiß aus allen Gliedern rann. Wir sehen ihn nach Art der Räuber mit Fesseln gebunden […]. Wir sehen ihn mit Geißeln geschlagen, mit Dornen gekrönt, ans Kreuz geheftet […].“
Leo XIII., Laetitiae sanctae, 8. September 1893 · eigene Übersetzung des lateinischen Textes
Wann betet man den schmerzhaften Rosenkranz?
Den schmerzhaften Rosenkranz betet man nach der überlieferten Ordnung am Dienstag und am Freitag. Der Freitag ist der Wochentag, an dem unser Herr gekreuzigt wurde. Im Kirchenjahr gehört die Reihe besonders in die Fastenzeit und in die Passionszeit vor Ostern.
Das Missale von 1962 führt in drei Stufen auf Ostern zu. Mit dem Sonntag Septuagesima beginnt die Vorfastenzeit, mit dem Aschermittwoch, einem Tag I. Klasse, die Fastenzeit. Zwei Wochen vor Ostern beginnt mit dem ersten Passionssonntag die Passionszeit. Nach den Rubriken werden am Samstag davor nach der Messe die Kreuze und Bilder in der Kirche verhüllt; die Kreuze bleiben bis zur Kreuzverehrung am Karfreitag bedeckt. Der Palmsonntag heißt im Missale zweiter Passionssonntag.
Zwei Tage im Jahr gelten den Schmerzen der Gottesmutter: der Freitag nach dem ersten Passionssonntag mit dem Gedächtnis der Sieben Schmerzen Mariens und der 15. September mit dem Fest der Sieben Schmerzen, II. Klasse, am Tag nach Kreuzerhöhung. Für die Fastenzeit haben wir Betrachtungsgegenstände für die Fastenzeit zusammengestellt.
Wie beginnt man den schmerzhaften Rosenkranz?
Den schmerzhaften Rosenkranz beginnt man am Kreuz mit dem Kreuzzeichen und dem Apostolischen Glaubensbekenntnis. Es folgen Ehre sei dem Vater und Vater unser, drei Ave Maria mit den Bitten um Glaube, Hoffnung und Liebe und noch einmal das Ehre sei dem Vater. Danach beginnt das erste Gesätz.
Kreuzzeichen. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Glaubensbekenntnis. Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, Seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geiste, geboren aus Maria, der Jungfrau, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, sitzet zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Nachlaß der Sünden, Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben. Amen.
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Auf den drei kleinen Perlen nach der ersten großen Perle beten Sie je ein Ave Maria und fügen nach „Jesus“ der Reihe nach ein: „der in uns den wahren Glauben vermehre“, „der in uns die Hoffnung stärke“, „der in uns die Liebe entzünde“. In jedem Gesätz gelten dann dieselben Gebete, nur die Einfügung wechselt:
Vater unser (große Perle). Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Zu uns komme Dein Reich. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Amen.
Zehn Ave Maria (kleine Perlen), jedes mit der Einfügung des Gesätzes, wie unten ausgeschrieben.
Ehre sei dem Vater. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit, und in Ewigkeit. Amen.
Fatimagebet. O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden! Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle! Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Stoßgebet. O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen, und für alle, die ihre Zuflucht nicht zu dir nehmen, besonders für die Freimaurer und für alle dir Anempfohlenen.
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Was betrachtet man im ersten Gesätz, der Todesangst am Ölberg?
Im ersten Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes betrachtet man, wie unser Herr in der Nacht vor seinem Leiden am Ölberg betet, in Todesangst gerät und Blut schwitzt, während die Jünger schlafen. In jedes Ave fügt man nach „Jesus“ ein: „der für uns Blut geschwitzt hat“.
Der heilige Lukas berichtet, dass sich der Herr einen Steinwurf weit von den Jüngern entfernte, niederkniete und betete: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir: doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ (Lk 22, 42). Ein Engel vom Himmel erschien und stärkte ihn. „Und sein Schweiß ward wie Tropfen Bluts, das auf die Erde rann“ (Lk 22, 44). Als er zu den Jüngern zurückkam, fand er sie „vor Traurigkeit schlafend“ (Lk 22, 45). Ein Gedanke für die zehn Ave: Das Gebet in der Angst ist kein Zeichen von Schwäche, der Herr selbst hat so gebetet.
Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
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Was betrachtet man im zweiten Gesätz, der Geißelung?
Im zweiten Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes betrachtet man, wie Pilatus unseren Herrn geißeln lässt, obwohl er keine Schuld an ihm findet. Danach übergibt er ihn zur Kreuzigung. Nach „Jesus“ fügt man in jedes Ave ein: „der für uns gegeißelt worden ist“.
Der heilige Johannes sagt es in einem Satz: „Da ließ Pilatus Jesum nehmen und geißeln“ (Joh 19, 1). Der heilige Matthäus fügt hinzu, dass Pilatus ihn, „nachdem er ihn hatte geißeln lassen“, zur Kreuzigung übergab (Mt 27, 26). Allioli erklärt die Absicht des Statthalters in seiner Anmerkung: Pilatus wollte zeigen, dass er den Gefangenen für genug gestraft halte und keine Todesschuld an ihm finde. Die Geißelung sollte das Volk besänftigen und rettete den Herrn doch nicht vor dem Kreuz. Ein Gedanke für die zehn Ave: Der Leib des Herrn trägt die Strafe, die unsere Sünden verdient haben.
Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der für uns gegeißelt worden ist. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
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Was betrachtet man im dritten Gesätz, der Dornenkrönung?
Im dritten Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes betrachtet man, wie die Soldaten unserem Herrn eine Krone aus Dornen aufsetzen, ihn mit einem Purpurmantel bekleiden und als König der Juden verspotten. In jedes Ave fügt man nach „Jesus“ ein: „der für uns mit Dornen gekrönt worden ist“.
Johannes schildert die Szene genau: „Und die Soldaten flochten eine Krone von Dornen, und setzten sie auf sein Haupt, legten ihm einen Purpurmantel um, und traten zu ihm, und sprachen: Sey gegrüßt, du König der Juden“ (Joh 19, 2–3). Dann führt Pilatus ihn hinaus, und der Herr trägt „die dörnerne Krone und den Purpurmantel“. Pilatus zeigt ihn dem Volk mit den Worten: „Welch ein Mensch“ (Joh 19, 5). Der König des Himmels nimmt die Krone des Spottes an. Ein Gedanke für die zehn Ave: Christus trägt die Krone, die der menschliche Hochmut verdient hätte.
Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
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Eine Dornenkrone auf dem Hausaltar hält dieses Geheimnis in der Fastenzeit vor Augen. Unsere Dornenkronen aus dem Heiligen Land sind aus dem Holz des Christusdorns geflochten.
Was betrachtet man im vierten Gesätz, der Kreuztragung?
Im vierten Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes betrachtet man, wie unser Herr nach dem Todesurteil das Kreuz selbst aus der Stadt hinaus zur Schädelstätte Golgatha trägt. Unterwegs wird Simon von Cyrene gezwungen, ihm zu helfen. Nach „Jesus“ fügt man ein: „der für uns das schwere Kreuz getragen hat“.
„Und er trug sein Kreuz, und ging hinaus zu dem Orte, den man Schädelstätte nennt, auf Hebräisch aber Golgatha“ (Joh 19, 17). Der heilige Markus nennt den Mann, den die Soldaten unterwegs anhielten: Simon von Cyrene, der vom Meierhof kam, den Vater des Alexander und des Rufus (Mk 15, 21). Der Herr hatte gesagt: „Wenn mir Jemand nachfolgen will, so verläugne er sich selbst, und nehme sein Kreuz auf sich, und folge mir nach“ (Mt 16, 24). Auf dem Weg nach Golgatha geht er diesen Weg selbst voraus. Ein Gedanke für die zehn Ave: Das eigene Kreuz wird leichter, wenn man es hinter ihm her trägt.
Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
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Was betrachtet man im fünften Gesätz, der Kreuzigung?
Im fünften Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes betrachtet man die Kreuzigung und den Tod unseres Herrn auf Golgatha, unter dem Kreuz seine heilige Mutter und der Jünger Johannes. In jedes Ave fügt man nach „Jesus“ ein: „der für uns gekreuzigt worden ist“.
Unter dem Kreuz stehen seine heilige Mutter, die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Kleophas, die heilige Maria Magdalena und der Jünger, den er liebte, der heilige Johannes. Der Herr vertraut sie einander an: „Weib, siehe, dein Sohn“ und „Siehe, deine Mutter“ (Joh 19, 26–27). Zuletzt spricht er: „Es ist vollbracht. Und er neigte sein Haupt, und gab den Geist auf“ (Joh 19, 30). Lukas überliefert sein letztes Wort: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist“ (Lk 23, 46).
Leo XIII. lenkt den Blick an dieser Stelle auf die Gottesmutter, deren Seele das Schwert des Schmerzes nicht nur berührt, sondern durchdrungen habe, so dass sie Mutter der Schmerzen heißt und ist. Ein Gedanke für die zehn Ave: Am Kreuz erhalten wir eine Mutter.
Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
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Wie endet der schmerzhafte Rosenkranz?
Der schmerzhafte Rosenkranz endet nach dem fünften Gesätz an der Medaille mit dem Salve Regina und dem Gebet zum heiligen Erzengel Michael. Für alle fünf Gesätze braucht man nach dem Gebetsbegleiter etwa zwanzig Minuten; wer weniger Zeit hat, darf auch ein einzelnes Gesätz beten.
Salve Regina. Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung sei gegrüßt. Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas, zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tale der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin, wende deine barmherzigen Augen zu uns, und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.
Gebet zum heiligen Erzengel Michael. Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe; gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz. Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich; du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen die Welt durchziehen, in der Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen.
Wortlaut nach dem Gebetsbegleiter des MarcellusOnlineShop
Am Mittwoch, Samstag und Sonntag folgt nach der überlieferten Ordnung die glorreiche Reihe, am Montag und Donnerstag die freudenreiche. Alle drei Reihen mit ihren Einfügungen zeigt der Gebetsbegleiter, dort hervorgehoben die Reihe des heutigen Tages.
Für die Fastenzeit stellen wir ein Set aus drei Teilen zusammen. Die Dornenkrone wird im Heiligen Land aus dem Holz des Christusdorns (Ziziphus spina-Christi) geflochten, misst etwa 19 × 19 × 2 cm und wiegt rund 196 Gramm. Weil jede Krone von Hand entsteht, sind Dicke und Größe der Dornen bei jedem Stück anders; die Dornen sind scharf und das Holz kann brechen.
Dazu kommt ein handgeschmiedeter Nagel aus Schmiedeeisen, dessen Länge von 16 cm den Nägeln in der römischen Pilgerkirche Santa Croce in Gerusalemme und im Bamberger Dom nachempfunden ist, und ein Rosenkranz mit 8 mm Buchenholzperlen an schwarzer Kordel, dem Antlitz Christi als Mittelstück und einem Passionskreuz mit einer Medaille, die die schmerzhafte Muttergottes und Christus mit der Dornenkrone zeigt. Die Perlenabstände knüpfen wir so, dass der Daumen bequem dazwischenpasst. Wir versenden Devotionalien ungesegnet; auf Wunsch werden sie sonntags gesegnet (benediziert) und am Montag verschickt.
Im Artikel erwähnt
Fastenzeit Set
Dornenkrone aus dem Heiligen Land, handgeschmiedeter Nagel und handgeknüpfter Rosenkranz mit Passionskreuz.
Zum Set
Häufige Fragen zum schmerzhaften Rosenkranz
Warum betet man den schmerzhaften Rosenkranz am Freitag?
Den schmerzhaften Rosenkranz betet man am Freitag, weil unser Herr an einem Freitag gekreuzigt wurde. Der Freitag ist in der überlieferten Frömmigkeit der Tag des Leidens Christi. Der Dienstag kommt als zweiter Tag hinzu, so kehrt die Reihe zweimal in der Woche wieder.
Warum sind in der Passionszeit die Kreuze verhüllt?
Die Kreuze sind in der Passionszeit verhüllt, weil die Rubriken des Missale von 1962 das vorschreiben: Am Samstag vor dem ersten Passionssonntag werden nach der Messe Kreuze und Bilder bedeckt. Die Kreuze bleiben verhüllt, bis der Zelebrant am Karfreitag die Kreuzverehrung vollzogen hat, die Bilder bis zum Gloria der Osternacht.
Welcher Rosenkranz passt zu den schmerzhaften Geheimnissen?
Zu den schmerzhaften Geheimnissen passt jeder Rosenkranz, denn die Gebete sind in allen drei Reihen dieselben. Für die Fastenzeit knüpfen wir auch Rosenkränze mit dunklen Perlen und Passionskruzifix, etwa unseren Passionsrosenkranz aus schwarzem Onyx und rotem Achat.
- Gebetstexte, Einfügungen nach „Jesus“, Ablauf und Wochentage: Gebetsbegleiter des MarcellusOnlineShop (Hausstandard).
- Joseph Franz Allioli: Die Heilige Schrift des alten und neuen Testamentes, aus der Vulgata übersetzt, Band 5, 4. Auflage, Landshut 1839: Mt 16 und 27, Mk 15, Lk 22 und 23, Joh 19 mit Anmerkungen. Schreibweise der Ausgabe, langes s aufgelöst. archive.org
- Biblia Sacra Vulgatae Editionis (Clementina): Mt 27, Lk 22 und 23, Joh 19. drbo.org
- Missale Romanum, Editio typica 1962: Kalender, Tempus Septuagesimae, Tempus Quadragesimae, Tempus Passionis mit der Rubrik zum Verhüllen der Kreuze, Feste vom 14. und 15. September. archive.org
- Leo XIII.: Laetitiae sanctae, 8. September 1893, lateinisch und englisch. vatican.va
Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026.
Die Werkstatt des MarcellusOnlineShop
Wir knüpfen Rosenkränze von Hand in unserer Werkstatt in Deutschland und schreiben im Ratgeber über Gebete, Devotionalien und den überlieferten katholischen Glauben.


