Gebet

Pater noster und Ave Maria: die lateinischen Gebete mit Übersetzung

Das Vater unser und das Ave Maria so, wie die Kirche sie im Messbuch und im Brevier betet: lateinisch und deutsch nebeneinander, mit Bibelstelle und einer Anleitung zur Aussprache.

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„Pater noster, qui es in caelis“: Mit diesen Worten beginnt das Gebet, das Katholiken über viele Jahrhunderte in der Sprache der Kirche gesprochen haben. Im Mittelalter beteten vielerorts auch die einfachen Leute das Pater noster lateinisch, und nach dem Messbuch von 1962 betet es der Priester in jeder heiligen Messe am Altar. Dieser Ratgeber stellt das Pater noster, das Ave Maria, das Kreuzzeichen, das Gloria Patri und das Credo Zeile für Zeile neben die deutsche Übersetzung und erklärt, wie man das Kirchenlatein richtig ausspricht.

Das Wichtigste in Kürze
  • Das Pater noster ist das Vater unser auf Latein, benannt nach seinen ersten beiden Worten. Es steht in der Vulgata bei Matthäus (6, 9 bis 13) und bei Lukas (11, 2 bis 4).
  • Das Messbuch von 1962 betet in der vierten Bitte „Panem nostrum cotidianum“, ältere Drucke schreiben dasselbe Wort „quotidianum“. Bei Matthäus steht in der Vulgata „supersubstantialem“, weil der heilige Hieronymus das Wort nur dort änderte.
  • Das lateinische Ave Maria verbindet den Gruß des Engels (Lk 1, 28) und der heiligen Elisabeth (Lk 1, 42) mit der Bitte „Sancta Maria, Mater Dei“. Vollständig steht es im Brevier des heiligen Papstes Pius V. von 1568.
  • Kirchenlatein spricht man in der römischen Weise: c vor e und i wie „tsch“, gn wie „nj“, ti vor einem Vokal meist wie „tsi“. Caelis klingt also wie „tschelis“.

Wie lautet das Pater noster auf Latein?

Im Pater noster betet man auf Latein: „Pater noster, qui es in caelis, sanctificetur nomen tuum“, zu Deutsch „Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name“. Nach der Anrede folgen sieben Bitten, die letzte lautet „sed libera nos a malo“, sondern erlöse uns von dem Übel.

Teil Latein Deutsch
Anrede Pater noster, qui es in caelis, Vater unser, der Du bist im Himmel,
1. Bitte sanctificetur nomen tuum: geheiligt werde Dein Name.
2. Bitte adveniat regnum tuum: Zu uns komme Dein Reich.
3. Bitte fiat voluntas tua, sicut in caelo et in terra. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden.
4. Bitte Panem nostrum cotidianum da nobis hodie: Unser tägliches Brot gib uns heute.
5. Bitte et dimitte nobis debita nostra, sicut et nos dimittimus debitoribus nostris: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
6. Bitte et ne nos inducas in tentationem: Und führe uns nicht in Versuchung,
7. Bitte sed libera nos a malo. Amen. sondern erlöse uns von dem Übel. Amen.
Latein nach dem Breviarium Romanum, Deutsch in der Fassung unseres Gebetsbegleiters.

In der heiligen Messe betet der Priester das Pater noster nach dem Kanon allein und mit ausgebreiteten Händen. Die letzte Bitte, „Sed libera nos a malo“, spricht der Ministrant als Antwort, und der Priester schließt leise mit „Amen“. So schreibt es der Ritus servandus im Messbuch von 1962 vor. In der Liturgie des Karfreitags, an dem keine Messe gefeiert wird, ist es anders: Vor der heiligen Kommunion beten alle Anwesenden, Kleriker und Gläubige, das ganze Pater noster gemeinsam mit dem Zelebranten, „feierlich, ernst und deutlich, in lateinischer Sprache“.

Wo steht das Pater noster in der Bibel?

In der Bibel steht das Pater noster zweimal: in der Bergpredigt bei Matthäus (6, 9 bis 13) und bei Lukas (11, 2 bis 4), wo ein Jünger bittet: „Domine, doce nos orare“, Herr, lehre uns beten. Die Kirche betet die längere Fassung nach Matthäus mit sieben Bitten.

Die Fassung bei Lukas ist kürzer und beginnt nur mit „Pater“. Ein Wort unterscheidet die beiden Stellen in der Vulgata: Bei Lukas heißt das Brot quotidianum, täglich, bei Matthäus supersubstantialem, überwesentlich. Nach der Catholic Encyclopedia von 1910 hat der heilige Hieronymus das ältere quotidianum nur bei Matthäus ersetzt und bei Lukas stehen lassen. Das Messbuch von 1962 schreibt cotidianum, das Brevier von 1568 quotidianum; beides ist dasselbe Wort.

Joseph Franz Allioli nennt das Vater unser in der Ausgabe seiner Bibelübersetzung von 1839 „ein Muster eines Gebethes, das ohne viele Worte die rechte Gesinnung enthält“: Nach dem heiligen Augustinus gehen die drei ersten Bitten auf die Ehre Gottes, die vier letzten auf das eigene Heil und das des Nächsten.

Wie lautet das Ave Maria auf Latein?

Im Ave Maria betet man auf Latein: „Ave Maria, gratia plena; Dominus tecum“, zu Deutsch „Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir“. Der erste Teil folgt dem Lukasevangelium, der zweite Teil, „Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobis peccatoribus“, ist die Bitte der Kirche.

Herkunft Latein Deutsch
Lk 1, 28 Ave Maria, gratia plena; Dominus tecum: benedicta tu in mulieribus, Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen,
Lk 1, 42 et benedictus fructus ventris tui Jesus. und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus,
Kirche Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobis peccatoribus, nunc et in hora mortis nostrae. Amen. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Latein nach dem Breviarium Romanum, Deutsch in der Fassung unseres Gebetsbegleiters. Die Namen Maria und Jesus hat die Kirche dem Bibelwort hinzugefügt.

Der Engel Gabriel grüßt die allerseligste Jungfrau in der Vulgata mit „Ave gratia plena: Dominus tecum: benedicta tu in mulieribus“ (Lk 1, 28). Die heilige Elisabeth ruft: „Benedicta tu inter mulieres, et benedictus fructus ventris tui“ (Lk 1, 42). Nach der Catholic Encyclopedia endete das Ave Maria im liturgischen Gebrauch bis 1568 mit „Jesus. Amen“. Im Brevier, das der heilige Papst Pius V. in diesem Jahr herausgab, steht es im Psalterium vollständig, mit der Bitte für uns Sünder, nunc et in hora mortis nostrae, jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Wie lauten Kreuzzeichen und Gloria Patri auf Latein?

Kreuzzeichen und Gloria Patri lauten auf Latein „In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti. Amen“ und „Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto“. Mit beiden beginnt der Priester die heilige Messe: Er bezeichnet sich mit dem Kreuz und betet am Fuß des Altares gewöhnlich den Psalm 42 mit dem Gloria Patri.

In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti. Amen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Latein nach dem Missale Romanum von 1962, Ordo Missae. Deutsch in der Fassung unseres Gebetsbegleiters.

Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in saecula saeculorum. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit, und in Ewigkeit. Amen.

Latein nach dem Breviarium Romanum. Deutsch in der Fassung unseres Gebetsbegleiters.

Im Messbuch spricht der Priester den ersten Teil, „Gloria Patri“, und der Ministrant antwortet mit „Sicut erat in principio“. In saecula saeculorum heißt wörtlich „in die Zeitalter der Zeitalter“, also in alle Ewigkeit. Den Zusatz „Sicut erat in principio“ schrieb die Synode von Vaison im Jahr 529 auch für Gallien vor, weil er in Rom und anderswo schon gebetet wurde. In Totenmessen und in der Passionszeit entfällt der Psalm 42 samt Gloria Patri.

Wie lautet das Credo auf Latein?

Im lateinischen Credo, dem Symbolum Apostolorum, bekennt man den Glauben der Apostel in zwölf Artikeln. Es beginnt mit „Credo in Deum, Patrem omnipotentem“, ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater. Im Brevier des heiligen Pius V. stand es zu Beginn der Matutin und der Prim und am Ende der Komplet.

Artikel Latein Deutsch
1 Credo in Deum, Patrem omnipotentem, Creatorem caeli et terrae. Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde.
2 Et in Jesum Christum, Filium ejus unicum, Dominum nostrum: Und an Jesus Christus, Seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
3 qui conceptus est de Spiritu Sancto, natus ex Maria Virgine, der empfangen ist vom Heiligen Geiste, geboren aus Maria, der Jungfrau,
4 passus sub Pontio Pilato, crucifixus, mortuus, et sepultus: gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
5 descendit ad inferos; tertia die resurrexit a mortuis; abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten,
6 ascendit ad caelos; sedet ad dexteram Dei Patris omnipotentis: aufgefahren in den Himmel, sitzet zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
7 inde venturus est judicare vivos et mortuos. von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten.
8 Credo in Spiritum Sanctum, Ich glaube an den Heiligen Geist,
9 sanctam Ecclesiam catholicam, Sanctorum communionem, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen,
10 remissionem peccatorum, Nachlaß der Sünden,
11 carnis resurrectionem, Auferstehung des Fleisches
12 vitam aeternam. Amen. und das ewige Leben. Amen.
Latein nach dem Breviarium Romanum, Einteilung der Artikel nach dem Römischen Katechismus, Deutsch in der Fassung unseres Gebetsbegleiters.

Gemeint ist hier das Apostolische Glaubensbekenntnis; in der heiligen Messe beginnt das Credo dagegen mit „Credo in unum Deum“. Bei der Firmung nennt der Bischof die drei Gebete, die Paten ihren Firmlingen beibringen sollen, mit ihren lateinischen Namen: Credo in Deum, Pater noster und Ave Maria. So steht es im Ritus der Firmung aus dem Pontificale Romanum, den das Messbuch von 1962 im Anhang abdruckt.

Wie spricht man Kirchenlatein richtig aus?

Kirchenlatein spricht man in der römischen Weise: c vor e und i wie „tsch“, g vor e und i weich wie „dsch“, gn wie „nj“, ti vor einem Vokal meist wie „tsi“, ae wie e. „Regnum“ klingt deshalb wie „Renjum“, „caelis“ wie „tschelis“.

Schreibung Aussprache Beispiel
c vor e, i, ae wie „tsch“ caelis wie „tschelis“
c sonst, ch wie k Credo, Christum
g vor e, i, ae, oe weich wie „dsch“ Regina, genitor
gn wie „nj“ regnum wie „renjum“
sc vor e, i wie „sch“ descendit wie „deschendit“
ti vor Vokal wie „tsi“, nicht nach s, x, t gratia, tentationem
ae, oe ein e caelum, aeternam
j wie deutsches j Jesus, ejus
h stumm, in mihi und nihil wie k mihi wie „miki“
u wie in „Mut“ Dominus, tuum
Nach dem Liber Usualis der Benediktiner von Solesmes, Ausgabe 1961, Kapitel „The reading and pronunciation of liturgical Latin“.

Der Liber Usualis, das Choralbuch der Benediktiner von Solesmes, folgt damit ausdrücklich dem Wunsch des heiligen Papstes Pius X., Latein in der römischen Weise auszusprechen. Für den Choralgesang nennt er die offenen, warmen Vokale a und u das wichtigste Merkmal. Dazu kommt die Betonung: Die betonte Silbe wird leicht gehoben, die Endsilben bleiben weich. Viele liturgische Ausgaben setzen dafür einen Akzent, etwa sanctificétur, advéniat und cotidiánum im Brevier. Jede Silbe behält ihr Gewicht: Domine wird nicht zu „Domne“ verschluckt.

Farbiges Porträt des heiligen Papstes Pius X. in einem goldenen Rahmen, daneben eine Pflanze mit goldenen Blättern
Der heilige Papst Pius X., auf dessen Wunsch sich der Liber Usualis bei der römischen Aussprache beruft. Motiv des Porträt-Wandbilds aus unserem Sortiment.

Warum betet die Kirche auf Latein?

Die Kirche betet auf Latein, weil eine gemeinsame Sprache die Gläubigen des lateinischen Ritus in allen Ländern im selben Wortlaut verbindet und die Lehre vor Verfälschung bewahrt. Papst Pius XII. nannte den Gebrauch des Lateins 1947 ein deutliches und schönes Zeichen der Einheit.

Wie selbstverständlich das Latein einmal war, beschreibt die Catholic Encyclopedia von 1910 am Beispiel Englands: Im Mittelalter wurde das Vater unser dort lateinisch gebetet, auch von Ungebildeten, und hieß deshalb meist einfach Pater noster. Ein Gebet, das man in derselben Form in Rom, in Köln und in einem Dorf in Bayern hört, braucht keine Übersetzung, um gemeinsam gebetet zu werden. Das Messbuch von 1962 gibt dem Karfreitag eben diese Form: Alle beten das Pater noster mit dem Priester, und zwar lateinisch.

„Der Gebrauch der lateinischen Sprache, wie er in einem großen Teil der Kirche besteht, ist ein deutliches und schönes Zeichen der Einheit und ein wirksames Mittel gegen jede Verfälschung der echten Lehre.“

Pius XII.: Rundschreiben Mediator Dei vom 20. November 1947, Nr. 60. Aus dem Lateinischen übersetzt.

Im lateinischen Original heißt das Latein perspicuum venustumque unitatis signum, ein deutliches und schönes Zeichen der Einheit, und remedium efficax, ein wirksames Heilmittel gegen jede Verfälschung der Lehre.

Muss man Latein verstehen, um lateinisch zu beten?

Wer lateinisch betet, muss nicht jedes Wort übersetzen können. Der heilige Thomas von Aquin unterscheidet beim mündlichen Gebet drei Arten der Aufmerksamkeit: auf die Worte, auf ihren Sinn und auf Gott selbst. Die dritte ist die notwendigste, und sie steht auch dem Ungelehrten offen.

Thomas schreibt, diese Aufmerksamkeit auf Gott und auf das, worum man bittet, könnten auch die idiotae haben, die Ungebildeten (Summa theologiae II-II, q. 83, a. 13). Wer den Sinn kennt, betet trotzdem leichter. Darum lohnt es, die Übersetzung oben einmal Zeile für Zeile zu lesen, bevor man das Pater noster auswendig lernt. Wer lieber in der Muttersprache betet, darf das: Die Raccolta von 1910 hält fest, dass auch die mit Ablässen versehenen Gebete in jeder Sprache gesprochen werden dürfen, wenn die Übersetzung getreu und kirchlich bestätigt ist (Entscheidung vom 20. Dezember 1884).

Aus der Werkstatt

Der Rosenkranz auf dem Titelbild liegt auf einem aufgeschlagenen lateinischen Messbuch. Seine Ave-Maria-Perlen sind aus Olivenholz, 8 mm groß, die Vaterunserperlen bernsteinfarbene Glasschliffperlen mit 12 mm, auf weißer Kordel, mit goldfarbener Wundertätiger Medaille und goldfarbenem Kreuz. Olivenholz ist hart und langlebig und eignet sich deshalb gut für Rosenkränze. Weitere Modelle aus Holz finden Sie unter Rosenkränze mit Holzperlen.

Viele unserer Rosenkränze tragen lateinische Namen: Regina caeli nach der österlichen Antiphon, Quis ut Deus, „Wer ist wie Gott?“, Defensor Ecclesiae, der Verteidiger der Kirche, und Stella Maris. Beim Stella-Maris- und beim Sandelholzrosenkranz trägt die Wundertätige Medaille einen lateinischen Schriftzug.

Rosenkranz an weißer Kordel mit Olivenholzperlen und bernsteinfarbenen Glasschliffperlen, goldfarbenem Kreuz und Medaille Im Artikel erwähnt Rosenkranz mit Olivenholzperlen, bernstein Handgefertigt, Olivenholzperlen 8 mm, Glasschliffperlen 12 mm, Wundertätige Medaille und Kreuz goldfarben, etwa 48 cm lang. Zum Rosenkranz

Häufige Fragen zu den lateinischen Gebeten

Heißt es Pater noster oder Vater unser?

Pater noster und Vater unser bezeichnen dasselbe Gebet. Pater noster sind seine ersten beiden Worte auf Latein, und nach dieser Sitte heißen Gebete der Kirche nach ihrem Anfang: Ave Maria, Credo, Gloria Patri, Salve Regina.

Wie spricht man „in caelis“ aus?

„In caelis“ spricht man in der römischen Aussprache wie „in tschelis“: Das ae klingt wie ein e, und das c davor wie „tsch“. Ebenso klingt „caelo“ in der dritten Bitte wie „tschelo“.

Kann man den Rosenkranz auf Latein beten?

Den Rosenkranz kann man auf Latein beten, denn seine tragenden Gebete liegen lateinisch vor: Credo, Pater noster, Ave Maria und Gloria Patri, alle oben im Wortlaut. Wie der Rosenkranz aufgebaut ist, zeigt unsere Anleitung zum Rosenkranz mit allen Gebeten; passende Modelle finden Sie unter Rosenkränze aus unserer Werkstatt.

Was bedeutet „Dominus tecum“?

„Dominus tecum“ bedeutet „der Herr ist mit dir“. Mit diesen Worten grüßt der Engel Gabriel die allerseligste Jungfrau in Nazareth (Lk 1, 28). Im Ave Maria folgen sie direkt auf „gratia plena“, voll der Gnade.

Quellen
  1. Biblia Sacra Vulgatae Editionis (Clementina): Mt 6, 9 bis 13; Lk 11, 1 bis 4; Lk 1, 28 und 1, 42. drbo.org
  2. Missale Romanum, Ausgabe 1962: Ritus servandus, Ordo Missae, Feria VI in Passione et Morte Domini (Nr. 26), Ritus der Firmung aus dem Pontificale Romanum. archive.org
  3. Breviarium Romanum, Rom 1568, Psalterium. archive.org; lateinische Gebetstexte nach der Textausgabe Divinum Officium. github.com
  4. The Liber Usualis, hg. von den Benediktinern von Solesmes, Tournai 1961, Rules for Interpretation, Kap. IX. archive.org
  5. Pius XII.: Rundschreiben Mediator Dei vom 20. November 1947, Nr. 60. vatican.va
  6. Thomas von Aquin: Summa theologiae II-II, q. 83, a. 13. corpusthomisticum.org
  7. Joseph Franz Allioli: Die Heilige Schrift des alten und neuen Testamentes, Bd. 5, 4. Auflage, Landshut 1839, Mt 6 mit Anm. 10. archive.org
  8. Römischer Katechismus, englisch: Catechism of the Council of Trent, 1908, Einteilung des Glaubensbekenntnisses in zwölf Artikel. archive.org
  9. The Raccolta, or Collection of Indulgenced Prayers, London 1910, Entscheidungen der Ablasskongregation, Nr. 28. archive.org
  10. The Catholic Encyclopedia, New York 1909 und 1910: Doxology, Hail Mary, Lord's Prayer. newadvent.org

Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026.

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