Glaubensbekenntnis katholisch: das Apostolische Credo und das Credo der Messe
Das Apostolische Glaubensbekenntnis auf Deutsch und Latein, seine zwölf Artikel nach dem Römischen Katechismus erklärt und daneben das große Credo der heiligen Messe aus Nicäa und Konstantinopel.
Am Kreuz des Rosenkranzes beginnt das Gebet mit dem Glaubensbekenntnis, und in der heiligen Messe steht nach dem Evangelium das große Credo. Das katholische Glaubensbekenntnis fasst in wenigen Sätzen zusammen, was die Kirche von Gott, von unserem Herrn Jesus Christus und vom Heiligen Geist glaubt. Dieser Ratgeber gibt Ihnen das Apostolische Glaubensbekenntnis auf Deutsch und Latein, erklärt seine zwölf Artikel nach dem Römischen Katechismus und stellt ihm das Credo der Messe zur Seite, das Nicäno-Konstantinopolitanum.
- Das katholische Glaubensbekenntnis, lateinisch Credo, ist die verbindliche Kurzfassung des Glaubens der Kirche. Die Kirche betet es in zwei Formen: als Apostolisches Glaubensbekenntnis und als Credo der heiligen Messe.
- Das Apostolische Glaubensbekenntnis hat zwölf Artikel. Der Römische Katechismus ordnet sie in drei Teile, je einen für den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.
- Das Credo der Messe wurde nach dem Messbuch von Anselm Schott (1894) von den allgemeinen Konzilien zu Nicäa 325 und zu Konstantinopel 381 aufgestellt.
- Nach den Vorschriften des Messbuchs von 1962 betet der Priester dieses Credo unter anderem an jedem Sonntag und an den höchsten Festen; bei den Worten Et incarnatus est, „und er hat Fleisch angenommen“, beugt er das Knie.
Wie lautet das Apostolische Glaubensbekenntnis?
Im katholischen Wortlaut beginnt das Apostolische Glaubensbekenntnis mit „Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde“ und endet mit „Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben. Amen.“ Lateinisch heißt es nach seinem Anfang Credo in Deum.
Credo in Deum, Patrem omnipotentem, Creatorem caeli et terrae. Et in Jesum Christum, Filium ejus unicum, Dominum nostrum: qui conceptus est de Spiritu Sancto, natus ex Maria Virgine, passus sub Pontio Pilato, crucifixus, mortuus, et sepultus: descendit ad inferos; tertia die resurrexit a mortuis; ascendit ad caelos; sedet ad dexteram Dei Patris omnipotentis: inde venturus est judicare vivos et mortuos. Credo in Spiritum Sanctum, sanctam Ecclesiam catholicam, Sanctorum communionem, remissionem peccatorum, carnis resurrectionem, vitam aeternam. Amen.
Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, Seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geiste, geboren aus Maria, der Jungfrau, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, sitzet zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Nachlaß der Sünden, Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben. Amen.
Latein nach dem Breviarium Romanum. Deutsch in der Fassung unseres Gebetsbegleiters.
Der deutsche Wortlaut ist derselbe wie in unserer Anleitung zum Rosenkranz mit allen Gebeten. Er bewahrt ältere Wörter, die man kennen sollte: „Nachlaß der Sünden“ heißt Vergebung der Sünden, „von dannen“ heißt von dort. Im Rituale Romanum, dem römischen Buch für die Spendung der Sakramente und die Segnungen, steht derselbe lateinische Text in der Taufe: Wenn alle die Kirche betreten haben und zum Taufbrunnen gehen, betet ihn der Priester laut gemeinsam mit den Paten.
Woher stammt das Apostolische Glaubensbekenntnis?
Nach der Überlieferung, die der Römische Katechismus aufnimmt, haben die Apostel selbst diese Glaubensformel verfasst, bevor sie in alle Welt zogen, damit alle Christen dasselbe glauben und bekennen. Eine ältere römische Form des Bekenntnisses bestand schon vor der Mitte des zweiten Jahrhunderts.
Der Römische Katechismus, auf Befehl des heiligen Papstes Pius V. nach dem Konzil von Trient herausgegeben, nennt auch den Grund für den Namen Symbolum, Zeichen oder Erkennungszeichen: Das Bekenntnis sei aus verschiedenen Sätzen zusammengesetzt, die die einzelnen Apostel beitrugen, und es habe als Erkennungszeichen gedient, um eingeschlichene falsche Brüder von den treuen Streitern Christi zu unterscheiden.
Die Catholic Encyclopedia von 1907 verfolgt die Spuren genauer. Um 390 enthält ein Brief des Konzils von Mailand an den heiligen Papst Siricius das früheste bekannte Zeugnis für den Namen Symbolum Apostolorum, Bekenntnis der Apostel: Die römische Kirche bewahre es stets unversehrt. Um 400 beschreibt Rufinus, wie die Apostel das Bekenntnis gemeinsam abgefasst hätten. Die Erzählung, jeder der zwölf Apostel habe einen Artikel beigetragen, ist seit dem sechsten Jahrhundert belegt. Seine heutige Form erhielt der Text nach demselben Artikel wahrscheinlich vor dem Jahr 700 in Rom.
Was sagen die zwölf Artikel des Glaubensbekenntnisses?
Die zwölf Artikel des Glaubensbekenntnisses bekennen Gott den Vater als Schöpfer, die Menschwerdung, das Leiden, die Auferstehung und die Wiederkunft unseres Herrn, den Heiligen Geist, die Kirche, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben. Sie folgen den drei göttlichen Personen.
| Artikel | Wortlaut | Erklärung nach dem Römischen Katechismus |
|---|---|---|
| 1 | Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde. | „Glauben“ heißt nicht meinen, sondern Gott, der seine Geheimnisse offenbart, fest und ohne Zweifel zustimmen. |
| 2 | Und an Jesus Christus, Seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, | Jesus heißt Heiland oder Retter, Christus heißt der Gesalbte, wie früher Priester und Könige gesalbt wurden. |
| 3 | der empfangen ist vom Heiligen Geiste, geboren aus Maria, der Jungfrau, | Nicht nach Art der Menschen, sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes hat derselbe Sohn Gottes im Schoß der Jungfrau Fleisch angenommen. |
| 4 | gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, | Er hat gelitten, als Pontius Pilatus im Auftrag des Kaisers Tiberius Judäa verwaltete. |
| 5 | abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, | Seine Seele stieg zu den Seelen der Gerechten hinab, die auf den Erlöser warteten; dann stand er wieder auf. |
| 6 | aufgefahren in den Himmel, sitzet zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; | „Zur Rechten“ ist ein Bild: Christus besitzt als Mensch Ehre und Herrlichkeit vor allen anderen. |
| 7 | von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten. | Jeder steht im Tod vor dem besonderen Gericht und am Jüngsten Tag mit allen Menschen vor dem allgemeinen Gericht. |
| 8 | Ich glaube an den Heiligen Geist, | Der Heilige Geist ist die dritte göttliche Person, Ursprung und Quelle unserer Heiligung. |
| 9 | die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, | Die Kirche ist die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche; wer in der Gnade lebt, hat Anteil an ihren geistlichen Gütern. |
| 10 | Nachlaß der Sünden, | In der Kirche ist wahrhaft die Vollmacht, Sünden nachzulassen. |
| 11 | Auferstehung des Fleisches | „Fleisch“ steht hier, weil die Seele unsterblich ist und nur der Leib auferweckt werden muss. |
| 12 | und das ewige Leben. Amen. | Mit diesem Artikel schließen die Apostel, weil nach der Auferstehung nur noch der Lohn des ewigen Lebens zu erhoffen bleibt. |
Warum man von „Artikeln“ spricht, erklärt der Katechismus mit einem Bild, das schon die Väter gebrauchten. Das lateinische articulus bezeichnet ein Gelenk:
„Denn wie sich die Glieder des Körpers durch Gelenke unterscheiden, so nennen wir auch beim Glaubensbekenntnisse, was wir ausdrücklich und von Anderm abgesondert glauben müssen, mit Recht und Fug Artikel.“
Römischer Katechismus, I. Teil, I. Hauptstück, Vom Glauben und Glaubensbekenntnisse, Nr. IV. Deutsche Ausgabe, Passau 1853, Rechtschreibung leicht angeglichen
Was heißt „abgestiegen zu der Hölle“?
„Abgestiegen zu der Hölle“ bedeutet nicht, dass Christus nur begraben wurde, und auch nicht, dass er die Pein der Verdammten litt. Nach dem Römischen Katechismus stieg seine Seele nach dem Tod zu den Seelen der Gerechten hinab, die im Schoß Abrahams auf den Erlöser warteten, und befreite sie.
Das Wort „Hölle“ meint hier nach dem Katechismus die verborgenen Orte, an denen die Seelen festgehalten wurden, die die himmlische Seligkeit noch nicht erlangt hatten. Er unterscheidet drei: den Kerker der Verdammten, das Fegefeuer, in dem die Seelen der Frommen gereinigt werden, und den Ort, an dem die Gerechten vor der Ankunft Christi ohne Schmerz in der Hoffnung auf die Erlösung ruhten.
Dorthin stieg die Seele des Herrn wirklich hinab, nicht nur seine Macht, während sein Leib im Grab lag. Der Katechismus beruft sich dafür auf das Wort Davids, Gott werde seine Seele nicht in der Hölle lassen (Ps 15, 10 nach der Zählung der Vulgata). Seine Gottheit, so betont er, blieb dabei mit Seele und Leib vereint.
Glaubt man „an“ die Kirche?
Die Kirche glaubt man, aber man glaubt nicht an sie wie an Gott. Im Glaubensbekenntnis steht „Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche“, lateinisch Credo in Spiritum Sanctum, sanctam Ecclesiam catholicam. Das Wort „an“, lateinisch in, gilt nur den drei göttlichen Personen.
Der Römische Katechismus erklärt den Unterschied ausdrücklich: Auf die drei Personen der Dreifaltigkeit setzen wir unseren Glauben, die Kirche glauben wir. Durch die veränderte Ausdrucksweise soll Gott, der Urheber aller Dinge, von den geschaffenen Dingen unterschieden werden.
Zum neunten Artikel gehört die „Gemeinschaft der Heiligen“. Der Katechismus versteht darunter, dass alles, was der Kirche geschenkt ist, allen ihren Gliedern gemeinsam gehört: die Frucht der Sakramente, vor allem der Taufe und des heiligsten Altarsakraments, und alle frommen und heiligen Werke, die einer tut und die durch die Liebe allen zugutekommen. Die Sünder bleiben zwar in der Kirche, empfangen aber als tote Glieder diese geistliche Frucht nicht.
Wie lautet das Credo der heiligen Messe?
In der heiligen Messe betet der Priester nach dem Evangelium das Nicäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis. Es beginnt mit Credo in unum Deum, „Ich glaube an Einen Gott“, und ist ausführlicher als das Apostolische Glaubensbekenntnis, vor allem in den Sätzen über den Sohn und den Heiligen Geist.
Credo in unum Deum, Patrem omnipotentem, factorem coeli et terrae, visibilium omnium et invisibilium. Et in unum Dominum Jesum Christum, Filium Dei unigenitum. Et ex Patre natum ante omnia saecula. Deum de Deo, lumen de lumine, Deum verum de Deo vero. Genitum, non factum, consubstantialem Patri: per quem omnia facta sunt. Qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de coelis. Et incarnatus est de Spiritu Sancto ex Maria Virgine: et homo factus est. Crucifixus etiam pro nobis: sub Pontio Pilato passus et sepultus est.
Et resurrexit tertia die, secundum Scripturas. Et ascendit in coelum: sedet ad dexteram Patris. Et iterum venturus est cum gloria, judicare vivos et mortuos: cujus regni non erit finis.
Et in Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem: qui ex Patre Filioque procedit. Qui cum Patre et Filio simul adoratur et conglorificatur: qui locutus est per prophetas. Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam. Confiteor unum baptisma in remissionem peccatorum. Et exspecto resurrectionem mortuorum. Et vitam venturi saeculi. Amen.
Ich glaube an Einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer Himmels und der Erde, alles Sichtbaren und Unsichtbaren. Und an Einen Herrn Jesum Christum, Gottes eingeborenen Sohn und aus dem Vater geboren von Ewigkeit her, Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahren Gott vom wahren Gott; gezeugt, nicht erschaffen, Einer Wesenheit mit dem Vater, durch den alles gemacht ist; der wegen uns Menschen und um unseres Heiles willen herabgestiegen ist vom Himmel, Fleisch geworden durch den Heiligen Geist aus Maria der Jungfrau, und Mensch geworden ist, auch gekreuzigt ward für uns, unter Pontius Pilatus gelitten hat und begraben worden ist.
Und auferstanden ist am dritten Tage, gemäß der Schrift, und aufgefahren in den Himmel, sitzet er zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen mit Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Todten, und seines Reiches wird kein Ende sein.
Und an den Heiligen Geist, den Herrn und Lebendigmacher, der vom Vater und Sohne ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlichet wird, der geredet hat durch die Propheten. Und Eine, heilige, katholische u. apostolische Kirche. Ich bekenne Eine Taufe zur Nachlassung der Sünden, und erwarte die Auferstehung der Todten und das Leben der zukünftigen Welt. Amen.
Lateinisch und deutsch nach Anselm Schott: Das Meßbuch der heiligen Kirche, 4. Auflage, Freiburg 1894, S. 20 f., Rechtschreibung des Originals
Wann das Credo in der Messe gebetet wird, regeln die Vorschriften des Messbuchs von 1962, die Rubriken (Nr. 475 f.). Gebetet wird es an jedem Sonntag, an den Festen der ersten Klasse, also des höchsten Ranges, und in den Votivmessen dieser Klasse, an den Festen der zweiten Klasse des Herrn und der allerseligsten Jungfrau, in den Oktaven, den achttägigen Festfeiern, von Weihnachten, Ostern und Pfingsten und an den Festen der Apostel und Evangelisten, dazu an Petri Stuhlfeier und am Fest des heiligen Barnabas. Ausdrücklich ausgenommen sind unter anderem der Gründonnerstag, die Osternacht und die Messen für die Verstorbenen.
Beim Sprechen der Worte Et incarnatus est beugt der Priester stets das Knie (Nr. 518). Wird das Credo gesungen, knien in den drei Messen von Weihnachten und in der Messe von Mariä Verkündigung alle bei diesen Worten nieder.
Worin unterscheiden sich die beiden Glaubensbekenntnisse?
Beide Glaubensbekenntnisse lehren denselben Glauben. Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist kürzer und gehört zur Taufe, zum Rosenkranz und zum täglichen Gebet. Das Nicäno-Konstantinopolitanum ist das Credo der heiligen Messe und bekennt ausführlicher, dass der Sohn eines Wesens mit dem Vater ist.
| Apostolisches Glaubensbekenntnis | Credo der Messe | |
|---|---|---|
| Anfang | Credo in Deum | Credo in unum Deum |
| Herkunft | nach der Überlieferung von den Aposteln, Taufbekenntnis der römischen Kirche | Konzilien von Nicäa 325 und Konstantinopel 381 (Schott 1894) |
| Gliederung | zwölf Artikel | dieselben drei Teile, mit Zusätzen über den Sohn und den Heiligen Geist |
| Gebraucht | Taufe, Rosenkranz, persönliches Gebet | heilige Messe an Sonntagen und hohen Festen |
| Kennzeichen | „abgestiegen zu der Hölle“, „Gemeinschaft der Heiligen“ | „Gott von Gott, Licht vom Lichte“, „Einer Wesenheit mit dem Vater“, „der vom Vater und Sohne ausgeht“ |
Wie wichtig der Kirche das Apostolische Glaubensbekenntnis ist, zeigt der Ritus der Firmung. Nach der Spendung trägt der Bischof den Paten auf, ihre Firmlinge das Credo in Deum, das Pater noster und das Ave Maria zu lehren, „quoniam ad hoc sunt obligati“, denn dazu sind sie verpflichtet. So steht es im Ritus der Firmung, den das Messbuch von 1962 aus dem Pontificale Romanum, dem Buch der bischöflichen Handlungen, abdruckt.
Am Rosenkranz betet man das Glaubensbekenntnis am Kreuz, bevor die Perlen beginnen. Am Rosenkranz mit pfirsichfarbenen Glasschliffperlen hängt ein silbernes Pardonkruzifix, ein Kruzifix mit den Worten „Vater, vergib ihnen“, am Rosenkranz mit Lavasteinperlen ein Benediktuskreuz in Silber und Schwarz. Bei beiden Modellen lassen sich Mittelstücke und Kreuze frei kombinieren; Ihren Wunsch tragen Sie ins Bemerkungsfeld Ihrer Bestellung ein.
Für den Hausaltar führen wir Kruzifixe zum Aufhängen und Aufstellen, etwa ein farbig handbemaltes Wandkreuz von 35 cm mit Holzkreuz und Korpus aus Kunstharz; weitere finden Sie unter Wandkreuze und Stehkreuze. Alle Rosenkränze finden Sie unter Rosenkränze aus unserer Werkstatt, alle Kreuze unter Kreuze und Kruzifixe.
Im Artikel erwähnt
Rosenkranz Glasschliffperlen pfirsich
Handgefertigt an weißer Kordel, mit Glasschliffperlen von 8 mm, Wundertätiger Medaille und silbernem Pardonkruzifix.
Zum Rosenkranz
Häufige Fragen zum Glaubensbekenntnis
Wie viele Artikel hat das Glaubensbekenntnis?
Das Apostolische Glaubensbekenntnis hat zwölf Artikel. Der Römische Katechismus erklärt jeden in einem eigenen Kapitel, vom Glauben an Gott den Vater bis zum ewigen Leben.
Ist Credo dasselbe wie Glaubensbekenntnis?
Credo ist das lateinische Wort für „Ich glaube“ und zugleich der Name des Glaubensbekenntnisses. Meist meint man damit das Credo der heiligen Messe; das Apostolische Glaubensbekenntnis heißt lateinisch nach seinem Anfang Credo in Deum.
Wann betet man das Glaubensbekenntnis im Rosenkranz?
Im Rosenkranz betet man das Glaubensbekenntnis gleich zu Beginn am Kreuz, nach dem Kreuzzeichen. Danach folgen das Vater unser und die drei Ave Maria, wie unser Gebetsbegleiter zum Rosenkranz zeigt.
Muss ein Katholik das Glaubensbekenntnis auswendig können?
Die Kirche verlangt, dass die Gläubigen das Glaubensbekenntnis lernen: Bei der Firmung trägt der Bischof den Paten auf, ihre Firmlinge das Glaubensbekenntnis zu lehren, zusammen mit Vater unser und Ave Maria, denn dazu seien sie verpflichtet.
- Römischer Katechismus nach dem Beschlusse des Conciliums von Trient, deutsch, Passau 1853, I. Teil, I. Hauptstück, Vom Glauben und Glaubensbekenntnisse. archive.org; englisch: Catechism of the Council of Trent, übersetzt von Jeremias Donovan, Teil I, Kap. 1 bis 13. archive.org
- Anselm Schott: Das Meßbuch der heiligen Kirche, 4. Auflage, Freiburg 1894, Ordo Missae, S. 20 f. archive.org
- Missale Romanum, Ausgabe 1962: Rubricae generales, Nr. 475, 476 und 518; Ritus der Firmung aus dem Pontificale Romanum. archive.org
- Breviarium Romanum, lateinischer Text des Symbolum Apostolorum nach der Textausgabe Divinum Officium. github.com
- Rituale Romanum, Regensburg 1937, Tit. II, Kap. 2, Ordo Baptismi parvulorum, Nr. 11. librinostri.catholica.cz
- Apostles' Creed. The Catholic Encyclopedia, Bd. 1, New York 1907. newadvent.org
Zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026.
Die Werkstatt des MarcellusOnlineShop
Wir knüpfen Rosenkränze von Hand in unserer Werkstatt in Deutschland und schreiben im Ratgeber über Gebete, Devotionalien und den überlieferten katholischen Glauben.


